Ausgabe 2_2014
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All in one rhythm. Nach diesem Slogan rollt der Brazuca bei der 20. Endrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014® in Brasilien. Sie gilt nach den Olympischen Spielen als bedeutendstes Sportereignis der Welt. Entsprechend attraktiv ist sie für den internationalen Sportwettenmarkt. Auf rund 500 Milliarden US Dollar wird er geschätzt. Der Markt ist immens und bildet einen gewaltigen Wirtschaftsfaktor. Sportwetten sind an sich auch nichts Schlechtes, obwohl das Spiel um und mit Geld – aus welchen Gründen auch immer – nicht nur Befürworter findet. Schliesslich verbinden derartige Wetten Leidenschaft, Spielfreude und Hoffnung auf pekuniäre Vorteile. Dieser Ansicht ist auch der Weltfussballverband FIFA. Der Verband habe nichts gegen Wetten, stellte der Direktor der Rechtsabteilung, Marco Villiger, vor wenigen Jahren anlässlich einer Tagung in Zürich klar. Doch gehe es darum, die Integrität des Spiels zu schützen und gegen die Arten von Wetten vorzugehen, die diese gefährdeten. Dazu gehörten das Ausnutzen von Insider-Wissen und Wetten im Zusammenhang mit Spielmanipulationen.