Ausgabe 3_2014
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Der Welt wichtigster Sportanlass dieses Jahres ist Geschichte. Mit Deutschland hat das gegenwärtig beste Team des Planeten auf eindrückliche Art und Weise dafür gesorgt, dass der Fussball-Weltmeisterschafts-Titel in Europa verbleibt. Die WM-Endrunde in Brasilien wird in vielerlei Hinsicht in Erinnerung bleiben. Den souveränen Auftritt des deutschen Teams wird man nicht so schnell vergessen. Aber ebenfalls nicht, dass während der ganzen Endrunde kein Spieler herausragende und nachhaltige Akzente zu setzen vermochte. Es ist denn auch nicht verwunderlich, dass der rüde ausser Gefecht gesetzte brasilianische Top-Star Neymar auch ausserhalb Brasiliens am meisten Gesprächsstoff abgab und nicht ein anderer Akteur im Zuge ausserordentlicher sportlicher Leistungen.
Die WM-Endrunde ist aber auch längst nicht mehr nur ein sportlicher Grossanlass, sondern begleitend sorgen immer mehr weitgehend aussersportliche Themen für Diskussionen. Die Medien benützen vor und während einer WM-Endrunde oft und gerne die Gelegenheit, um die FIFA zu attackieren – so auch vor und während der WM-Endrunde in Brasilien. Im Zuge eines solchen Grossanlasses finden bspw. Enthüllungsankündigungen ein besonders aufmerksames Auditorium – auch wenn sich diese angekündigten «Bomben» dann durchwegs als «Rohrkrepierer» entpuppen.